BU Saisoneröffnung Hettenhausen

BU Stammtisch Fulda : Saisoneröffnung – Nachlese und Auslese !

oder : Reflexion , Diskussion , Abstraktion.

 

Heute ist es nun soweit. Nach einem gewissen zeitlichen Abstand kommt die ultimative persönliche Endabrechnung.

Zuerst allerdings für all diejenigen die mich nicht zuordnen können die kurze Info: Ich bin Mitglied im BU-Stammtisch Fulda und was ich nun hier verzapfe ist meine ganz persönliche Meinung und spiegelt weder die Sichtweise des Stammtisch Fulda noch die der BU bzw. des Vorstandes wieder.

Wer also was zu meckern hat der setzt sich mit mir direkt in Verbindung, am besten über die Stammiadresse da gibt’s dann meine Mailadresse oder auch Telefonnummer. Den ganzen SocialMediaQuatsch könnt Ihr euch sparen weil ….hab ich net.

So nun mal Butter bei die Fische.

Warum eine Nachlese nach so langer Zeit? Nun zuerst mussten sich Körper u. Geist wieder an einen mehr oder weniger geregelten Tagesablauf gewöhnen denn nach vier Tagen „Saisoneröffnung intensiv“ fiel ich erst mal in ein tiefes Loch.

Niemand der mich sucht, niemand den ich suche, niemand der mich irgendwohin schickt, niemand den ich schicken kann, aber auch niemand der was von mir will oder von dem ich was will, kurz und gut: Bedeutungslosigkeit, Einsamkeit, Ruhe, Aufatmen.

Als präventive therapeutische Maßnahme wurde am Stammtisch bereits beschlossen psychologische Betreuer nach den nächsten Feierlichkeiten / Arbeitseinsätzen hinzu zu ziehen.

Nebeneffekt der wieder einkehrenden Normalität ist die Möglichkeit das ganze Geschehen vor dem inneren geistigen Auge Revue passieren zu lassen um eine Bilanz zu ziehen und die eingegangenen Rückmeldungen / Kritiken besser beurteilen zu können.

Als wohl größter Gewinn steht für mich die Tatsache im Raum das es den anwesenden Gästen im Großen u. Ganzen gut gefallen hat, denn der Zuspruch den wir als organisierender Stammtisch bereits während der Veranstaltung sowie auch im Nachgang erhalten haben ist ausnahmslos positiv gewesen.

Was nicht heißen soll das nicht hier und da noch Luft nach oben ist um Einiges zu verbessern. Konstruktive Kritik ist immer gern gesehen und wird auch soweit als möglich umgesetzt werden, allerdings entstehen manchmal Sachzwänge die eine Umsetzung erschweren oder gar unmöglich machen, ohne das der „Kritiker“ auf den ersten Blick erkennt warum sein Vorschlag nicht angegangen wird.

Back too the Roots hat sich für unseren Stammtisch bewährt, nicht nur weil früher sowieso alles besser war, sondern weil der Plan welchen wir als Vorgabe im Auge hatten funktioniert hat. Schmales Budget, einfache direkte / regionale Strukturen und Besinnung auf alt Bewährtes haben nicht nur die Organisation vereinfacht sondern sind auch beim Publikum gut angekommen.

Schön auch, das durch das gemeinsame Planen, Vorbereiten und Arbeiten dafür gesorgt wurde das „Luftnummern“ aus gesiebt und der Zusammenhalt des Stammtisches intensiver geworden ist. Allein deswegen hat sich der Aufwand in meinen Augen schon gelohnt und ich kann solche Aktionen guten Gewissens jedem Stammtisch empfehlen.

Unser, bereits kurz nach dem Planungsbeginn, erarbeitetes Konzept: Eintritt frei, Nachwuchsband, zivile Preise und vor allem: massive Werbung in der Region ist auf gegangen und kann eventuell ein Muster für künftige Aktionen der BU sein.

Viele Gespräche im Vorfeld der Veranstaltung, jeweils verbunden mit einer Einladung auf den Festplatz, mit den Honoratioren der Gemeinde (Bürgermeister, Vereinsvorstände, Bürger usw.) bescherten uns ein reges Kommen und Gehen der örtlichen Bevölkerung und damit ein Abbau von eventuell bestehenden Vorurteilen (immerhin eines der Ziele der BU).

Die Beschilderung sorgte dafür das viele Biker einen Drive-By-Besuch wagten die bisher von der BU wenig bis nichts gehört hatten. Allerdings scheint hierbei die althergebrachte Vorgehensweise nur bedingt geeignet zu sein, denn Pfeile nach eigentlich bewährtem Muster werden von den durchschnittlich immer älter / kurzsichtiger werdenden BU – Bikern anscheinend nur noch wahr genommen wenn Plakatformat verwendet wird. Doch auch dieser Kritikpunkt wird überarbeitet werden und ich als Pfeilverantwortlicher gelobe Besserung.

Aus meiner Sicht war die Veranstaltung ein voller Erfolg sowohl was Ablauf als auch Besucherzahlen (na gut, da geht immer noch was) angeht, so daß wesentliche Änderungen im Gesamtkonzept nicht notwendig sind, einzig eine besser gefüllte Helferliste wäre dringend erforderlich. Aus diesem Fazit heraus habe ich beim Abschlußgespräch im Stammtischkreis, obwohl ich ursprünglich gegen ein Stammtischengagement bei der Saisoneröffnung gewesen bin, frei nach dem Politikermotto:„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“ eine erneute Ausrichtung in 2016 nach den Vorgaben und dem Konzept der Saisoneröffnung 2015 befürwortet.

Und siehe da der BU-Vorstand sieht das wohl genauso, es liegt also nun an Euch ob die „neue“ Saisoneröffnung vom 06. – 08. Mai 2016 ebenfalls ein Erfolg wird.

Ride with Pride

So long , Juxer