Mofarennen

BU Racing ­ Team Fulda
oder: A day at the races

Speed wir brauchen mehr Speed !! ….und Fahrwerk mehr Fahrwerk muss auch!!!
Nach der erstmaligen Teilnahme unseres Race ­ Teams an einem „offenen“ (d.h. offen für
Amateurteams) Geschwindigkeitswettbewerb war dies das Fazit des gesamten Teams für die neuerliche Teilnahme im nächsten Jahr.

Bild 1 Streckenübersicht Bild 2 Fahrerlager u. Versorgung
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Bereits Samstags bei der Strecken ­ „Begehung“ wird den Piloten etwas mulmig als einige Steigungen nur durch Zuschalten des Bergganges u. der daraus resultierenden Kurzatmigkeit bewältigt werden. Die anschließenden Trainingsrunden zeigt den Fahrern die Stellen des Rundkurses an denen sich Gut u. Böse trennen werden. Sollte uns unsere niedrige Startnummer 4, abgeleitet aus der Platzierung in der Weltrangliste, gewisse Vorteile bringen?

Bild 3 Ralf, 4. der Weltrangliste
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Ganz klar im Vorteil sind Teams welche ihre Maschinen mittels diverser Off – Road – Technik besser an das anspruchsvolle Streckenprofil angepasst haben , denn Steigungen jenseits aller straßentauglichen Prozentangaben , unbefestigte Streckenabschnitte u. eine Wasser­ oder richtiger Schlammdurchfahrt sorgen dafür das manch hoffnungsvolle Karriere bereits nach ein bis zwei Runden wegen Totalausfall das Rennen beenden muss.
Dank ausgewogenem Fahrerfeintuning des Racers im Vorfeld kann das angereiste Schrauberteam basisgechillt seine Aufgaben wahrnehmen, denn ein gebrochener Handbremshebel u. ein operativ entfernter Auspuff sind nicht wirklich große Herausforderungen. Anders die Ansprüche an die Piloten, höchste Konzentration u. voller Körpereinsatz sind notwendig um den Rundkurs zu bezwingen, eine der stärksten Steigungen kann nur per Pedes bewältigt werden wodurch die Kondition vor ungeahnte Herausforderungen gestellt wird. Doch unsere Kontrahenten kämpfen ebenfalls mit Technik u. Strecke u. so sind Rahmenbrüche, Aus – u. Abfälle verschiedenster Teile, Stürze u. Rempler keine Seltenheit. Erstaunlich jedoch eine Maschine die nach hälftigem Renngeschehen mit komplett gebrochenen Rahmenunterzügen noch die Zielflagge sieht.

Bild 4 Sören , vorausschauendes Fahren
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Fahrerisches Geschick u. Kontinuität der Technik sorgen für konstante Rundenzeiten , die sich schlagartig steigern als vom Rennstallbesitzer (BU Stammtisch Fulda) ein teaminterner Preis für die schnellste Runde ausgelobt wird. Richtig tückisch wird die Strecke als einsetzender Regen für gehörigen Glatteisfaktor sorgt, denn nun gibt es kein Halten mehr: Wasserdusche, Kurve schneiden u. sich Ablegen gehören ab jetzt zusammen.

Bild 5 Waschen , Schneiden , Legen
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Immerhin konnten wir mit der Zielflagge 44 Runden beenden u. damit unter 30 Teams den 19. Platz belegen , nicht schlecht für die erste Teilnahme, oder??

Fotos: Paparazzi

Text: Juxer