Sternfahrt 2021

Ein kleiner Rückblick von unserem Stammtischmitglied Horst – vielen Dank dafür.

Hallo an alle, die nicht mit nach Berlin gefahren sind. Ich muss Euch sagen, ihr habt da richtig was verpasst. Nicht nur eine gelungene Demo, nein auch eine super Stimmung unter den mitgefahrenen Bikerinnen und Biker, lest aber selbst.

Wir trafen uns um halb zehn an Odins Schenke, der ein oder andere trank noch einen Kaffee und die, die sich noch nicht kannten, lernten sich schnell kennen. Die Bikes waren gepackt und die Stimmung gut. Dann um 10 Uhr Abfahrt an Odins Schenke, die Vortruppfahrzeuge fuhren später direkt nach Berlin. Die Truppe wurde von Ralf über Land- und Bundesstraßen in  Richtung Berlin geführt. Bei der Hinfahrt ab Fulda waren  vom BU Stammtisch Fulda Wiki, Stefan, Florian, Maik, Ralf, Stefan und ich, sowie  Julia, Nicole, Lu, Sören vom Chopper und Cruiser Club  Heidelberg ,ebenfaslls  BUler, dabei. Trotz der unterschiedlichen Biker und –rinnen, die noch nie zusammengefahren sind, hatte jeder seinen Platz im Konvoi gefunden und so fuhren wir wie an einer Perlenschnur aufgezogen gen gegen  Berlin.

Die Strecke war von Ralf bzw. von  seinem Google Maps gut ausgewählt und damit recht unspektakulär, nämlich ohne große Baustellen oder Umleitungen. Nur eine einzige Umleitung hatten wir, da, wo der normale Weg nur bis hinter der Mauer frei gegeben war. Diese Stelle umfuhren wir, denn wer will schon hinter die Mauer. Der Wettergott hatte mit uns auch ein einsehen, denn bis Berlin hat es nicht geregnet und so kamen wir nach gefühlten 10 Stunden Fahrt trocken in Berlin am Campingplatz an.

Der Vortrupp mit den Pkw´s war schon eine Zeitlang da und die meisten Zelte auch schon aufgebaut.

Die restlichen Zelte kamen dazu und jetzt konnte es zum gemütlichen Teil  übergehen. Rainer und Boxer waren  von Hamburg nach Berlin zu uns auf den Campingplatz angereist.

In der Clubhütte gab es dann lecker Essen und Trinken bei moderaten Preisen und hervorragender Stimmung und Laune des Bedienpersonals. Das trug zu einer noch besseren Stimmung in unserer Gruppe bei und der ein oder andere Witz und Spaß machte die Runde.

Irgendwann war es dann soweit,  dass wir alle Richtung Zelte aufbrachen und dort noch in gemütlicher Runde zusammen saßen. Das dabei der ein oder die andere mal etwas lauter gelacht haben, ist in so einer Runde normal, dachten wir! Ein Mitcamper vom Platz neben uns fühlte sich durch unsere gute Laune und die damit verbundene Ausgelassenheit in seinem Innersten zu tiefst gestört und brachte es dann auch verbal zum Ausdruck. Das führte dann soweit, das der Platzwart gerufen wurde. Dieser versuchte  die Situation  zu entspannen, war  aber eher auf unserer Seite als auf der des anderen.

Die Nacht ging zu Ende und am Morgen nach der üblichen Morgentoilette ging es dann zum Frühstück in die Clubhütte. Der Inhaber hatte uns am Abend schon gefragt was und wie wir frühstücken wollten und wir bekamen ein Frühstücksbüffet ,wie es in einem Sternehotel nicht besser hätte sein können.

Für jeden war  etwas dabei und es war sehr reichlich. Bedient wurden wir mit der gleichen Freundlichkeit wie am Abend und diese war nicht aufgesetzt sondern echt.

Nach so einem Frühstück und gutem Wetter fuhren wir zum Olympiaplatz und trafen uns mit den andern Demoteilnehmern.

Die Demoveranstaltung lasse ich aus, da Boxer angekündigt hat einen Bericht zu schreiben (siehe daher BU Aktiv)

Nach der Demo ging es zurück zum Campingplatz und in die Clubhütte, denn so eine Demo macht richtig Hunger und Durst. In der Clubhütte gab es dafür reichlich Abhilfe und wir ließen es uns schmecken. Die Stimmung war nach wie vor sehr gut, auch in Anbetracht dessen, dass es der letzte Abend in dieser Gemeinschaft war. Der Koch und die Bedienung gaben alles , so dass es  uns gut ging.

Irgendwann ist dann auch so ein schöner Abend zu Ende und wir gingen zurück zu den Zelten. Einige saßen noch im Kreis zusammen, aber für mich ging es gleich ins Zelt.. Ob unser Nachbar noch einmal „Bambule“  gemacht hat, weiß ich nicht, das wäre dann ein Thema bei einem der nächsten Treffen.

Der nächste Morgen war verhangen, grau und auch etwas regnerisch. Die Zelte und das andere Zeug wurden dementsprechend schnell ein und auf die Bikes gepackt. Der Platz aufgeräumt, die Bikes vom Platz gestellt und dann ging es zum Frühstück. Das Frühstücksbüffet war wieder hervorragend und genau das richtige,  für das,  was an diesem Tag noch auf uns zukam, davon aber später.

Nach dem ausgiebigen Frühstück kam die große Abschiedsszene, die Hannoveraner, Hamburger und Heidelberger fuhren jeder für sich als Gruppe nach Hause und wir Fuldaer entsprechend auch.

Angeführt hat uns Wiki gefolgt von Stefan, Maik, Florian, mir und Ralf. Das Wetter hatte sich halbwegs wieder berappelt, so dass wir nur zum Teil auf nassen oder feuchten Straßen fuhren.

Das ging dann so eine ganze Weile bis kurz nach 14 Uhr. Auf der Landstraße kurz vor Zerbst kam es zu einem Unfall bei dem drei Motorräder und deren Fahrer zu Fall kamen. Wie es dazu kam und was alles passiert ist wurde in unserer Gruppe schon mehrfach und ausgiebig dargestellt, so dass ich hier nicht weiter darauf eingehen möchte. Zudem es sicher auch ein Thema für den ein oder anderen Stammtisch ist. Zum Glück war direkt hinter uns ein Abschleppwagen vom ADAC der das kaputte Motorrad von Florian gleich aufgeladen hat.

Nachdem der Unfall von der Polizei aufgenommen und Florian im Krankenhaus war, fuhren wir zur nächsten Tankstelle, um uns erst mal wieder zu beruhigen und alles weitere zubesprechen. Nach einer Weile nahmen wir uns Maiks Motorrad vor, sein Motorrad hatte nach der Demofahrt durch Berlin nicht mehr die Leistung wie vorher. Wiki und Maik waren damit beschäftigt die Zündkabel und Zündkerzen zu überprüfen, als der nette Fahrer vom ADAC auch auf die Tankstelle kam. Inzwischen hatten Wiki und Maik festgestellt das  die Zündkerzen vom hinteren Zylinder kaputt waren und an der Tankstelle solche nicht zu bekommen waren. Der Fahrer vom ADAC meinte, er könne mal seinen Kumpel anrufen, und fragen, ob dieser  vielleicht diese Zündkerzenvorrätig  hat. Er rief ihn an und sein Kumpel hatte zwar keine neuen, aber gebrauchte, noch gute Kerzen da. Unser Helfer in der Not fuhr los und holte seinen Kumpel mit den Zündkerzen ab. Es stellte sich heraus das der Kumpel ein Motorradschrauber ist. Die Kerzen wurden eingebaut, der Motor angelassen und die Maschine lief. Der Motorradschrauber stellte noch an dem ein und anderen Schräubchen so dass der Motor  wieder rund lief. Zwischen durch rief Florian vom Krankenhaus. Die medizinsche Untersuchung sei abgeschlossen und  er könnte abgeholt werden.  Der Mann vom ADAC Abschleppdienst fuhr zum Krankenhaus und kam mit Florian zurück. Nachdem nun Florian bei uns war und das Motorrad von Maik wieder auf beiden Zylindern lief, packten wir zusammen, verabschiedeten uns von Stefan, Florian und unserem Helfer, um nun den Heimweg anzutreten. Ein Dank an den netten ADAC Fahrer.

Es war mittlerweile nach 17 Uhr und wir hatten noch gut 2 Drittel der Strecke vor uns. Die Stimmung auf der Heimfahrt war etwas gedämpft und verhalten. Der später einsetzende Regen gab auch noch seinen Teil dazu. Wir wollten nur noch nach Hause, alles hinter uns lassen, trockene Klamotten, warmes Getränk und Ruhe. Um kurz vor Mitternacht verabschiedeten wir uns in Burghaun voneinander und jeder fuhr zu sich nach Hause.

Schade das auf der Heimfahrt der Unfall passiert ist, sonst wäre das ein super Wochenende gewesen.

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